Dienstag, 21. Oktober 2008

Was sind eigentlich Erdbeeren???

Erdbeeren sind mehrjährige krautige Pflanzen. Meist sind sie weich oder seidig behaart, mit dickem, schwach holzigem, fadenförmige Ausläufer treibendem „Wurzelstock“. Die Ausläufer bewurzeln sich und bilden neue Rosetten aus (sogenannte Blastochorie). Die wechselständigen, grundständigen, langgestielten Laubblätter sind meist dreiteilig, seltener fünfteilig gefingert. Die Nebenblätter sind an der Basis des Blattstiel angewachsen.

Erdbeeren tragen weiße, selten gelbliche Blüten, die nach dem Ende der Kälteperiode erscheinen. Sie stehen meist zu mehreren in Trugdolden an der Spitze des aufrechten, armblätterigen Schaftes. Der Blütenbecher trägt fünf grüne Kelchblätter und fünf rundliche Kronblätter. Zwischen den eigentlichen Kelchblättern stehen fünf weitere, kleinere Nebenkelchblätter (Epicalyx). Es sind viele Staubblätter vorhanden. Auf dem aufgewölbten Blütenboden sitzen zahlreiche freie Fruchtblätter.

Bei der Reife bildet der Blütenboden eine saftig fleischige Scheinbeere. Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind die kleinen gelben Nüsschen an der Oberfläche. Tiere, die die Erdbeerfrucht essen, scheiden die kleinen hartschaligen Nüsschen, die sich auf dem Fruchtfleisch befinden, wieder aus, so dass die Nüsschen, soweit sie geeignete Standortbedingungen vorfinden – keimen können (so genannte Endochorie). In Europa sind es Säugetiere wie Rotfuchs, Dachs, Igel, Rötelmaus und Siebenschläfer; Vögel wie Amsel, Hausrotschwanz, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücke und Wirbellose wie Weinbergschnecke, einige Käferarten und Tausendfüßer, die von den Früchten angelockt werden. Sie sind damit an ihrer Verbreitung beteiligt. Ameisen schleppen die Früchte sogar in ihre Baue, verfüttern an ihre Larven das Fruchtfleisch und tragen anschließend die verbliebenen Nüsschen wieder weg. Die Erdbeere benutzt allerdings nicht nur die Endochorie als Ausbreitungsmechanismus. Früchte, die an den Stängeln verbleiben, vertrocknen nach einiger Zeit. Die Nüsschen fallen dabei herab. Diesen Mechanismus bezeichnet man als Barochorie.

Quelle: Wikipedia

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Rezept: Erdbeeren mit Sahne

Kennen Sie das berühmte Tennisturnier von Wimbledon? Boris Becker löste im Deutschland der späten 80er Jahre einen wahren Tennisboom aus. Dadurch wurde dem TV-Zuschauer auch die berühmte Spezialität nähergebracht, die zu Wimbledon gehört wie der grüne Rasen: Das Dessert/die Zwischenmahlzeit "Erdbeeren mit Sahne".

Nun gut, ein Rezept dazu ist vielleicht etwas übertrieben, eher ein paar Tipps:
Das Auge ist mit: es bietet sich an, Erdbeeren mittlerer Größe zu halbieren, damit ein harmonischer Eindruck entsteht. Probieren Sie ruhig verschiedene Sahnearten, saure Sahne ist besonders bei Männern beliebt, die es meist nicht zu süß mögen. Die Sahne kann mit geriebenen Nüssen, Honig oder Schokoladenraspeln bestreut werden.

Guten Appetit mit den Sahneerdbeeren.